COMPUTER-CLUB BARSBÜTTEL


Logbuch: vorgeschriebenes Tagebuch auf Seeschiffen, in das alle für die Schiffsführung erforderlichen navigatorischen Daten einzutragen sind.
Das Logbuch des Computerclubs Barsbüttel schildert in kurzen Sätzen, was auf unseren zweiwöchentlichen Treffen besprochen wurde. Diese Zusammenfassung eines Jahres erleichtert die Suche nach bestimmten Stichwörtern.


Logbuch 10; (12. Januar 2006), Morgenrunde
• Diese Logbuchseiten aus dem Internet sind mit dem Programm ACROBAT READER (aktuelle
Ausgabe 7.0.5) zu öffnen, das für Privatnutzer kostenlos bei „www.adobe.de“ heruntergeladen
werden kann.
• Um in eine fortlaufend nummerierte Excel-Tabelle eine Zeile einzufügen ohne die Nummerierung
ändern zu müssen, wird der Inhalt aller Zellen unterhalb der einzufügenden Zeile
ausgeschnitten und eine Zeile tiefer wieder eingefügt.
• Um aus einer Excel-Tabelle eine überflüssige Zeile zu löschen, wird die Zeile markiert und
unter „Bearbeiten“ das Feld „Zellen löschen“ angeklickt.
• Ein Arbeitsfeld, z.B. „Suchen“ soll in die Menüleiste eingefügt werden: „Ansicht“ > “Symbolleisten“
> „Anpassen“ > „Befehle“ > „Bearbeiten“ > „Suchen“. Das Icon mit der linken
Maustaste halten und in die Menüleiste ziehen.
• Zum sicheren Abschalten des PC mit seiner gesamten Peripherie wird empfohlen, alle Geräte
in eine Steckdosenleiste einzustecken und mit einem Hauptschalter auszuschalten. So genannte
Master-Slave-Leisten reagieren beim Ausschalten des Hauptverbrauchers ähnlich,
verbrauchen aber, da im Standby-Betrieb, ständig etwas Strom.
• Die Morgenrunde soll kein Computerkurs sein, sondern den ungeübten Mitgliedern die Gelegenheit
geben, ihre Probleme vorzutragen und Hilfe von den Erfahreneren zu erhalten.
Dabei wäre es wünschenswert, wenn die Themen bereits vor unserem Treffen übermittelt
werden (E-Mail z. B. an Albert B. oder Erich H.), damit eine gründliche Erörterung
vorbereitet werden kann.
• Installierte Programme sind mitunter weit verzweigt und sollten nicht durch Löschen einzelner
Komponenten, sondern durch Deinstallation entfernt werden: „Start“ > „Systemsteuerung“
> „Software“ > „(zu entfernendes Programm)“ > „ändern/entfernen“. Ist das Programm
auf diese Weise nicht zu finden, sucht man unter „Start“ > „Alle Programme“ > „(zu
entfernendes Programm)“ > „deinstallieren“. Einfachere Programme ohne Deinstallations-
Komponente können im Explorer in den Papierkorb verschoben werden: „Start“(rechte
Maustaste!) > „Explorer“ > „(zu entfernendes Programm)“ > markieren > mit rechter Maustaste
„löschen“ aufrufen > mit linker Maustaste löschen. Das Programm mit seinen Dateien
liegt dann im „Papierkorb“ und kann notfalls wieder hergestellt werden.
Logbuch 10; (12. Januar 2006); Abendrunde:
Arbeiten an der Homepage, Geburtstagsliste, Termine
• Bürgerverein und Computerclub haben jetzt je ein Gästebuch in ihrer Homepage. Hans-
Dieter E. führte online vor, wie er als „Moderator“ an diesen Homepages Änderungen
vornehmen kann.
• Problem: Eine Excel-Tabelle mit Kalenderdaten (z.B. Geburtstage) soll nach Monat und Tag
sortiert werden, damit die Glückwünsche täglich abgearbeitet werden können. Dazu wird
von der Originalliste auf einem zweiten Tabellenblatt ein Doppel erstellt. Rechts von der
Spalte „Geburtstag“ werden drei Spalten eingefügt. Die Spalte „Geburtstag“ wird markiert
und dann unter „Daten“ das Feld „Text in Spalten“ angeklickt. Der DatenkonvertierungsAssistent
fragt den weiteren Verlauf ab: „Getrennt“ (werden die Daten durch bestimmte Zeichen
voneinander getrennt) > „Trennzeichen“ (z.B. „andere“: . (Punkt)) > Datenformat der
Spalten festlegen :“Text“ (ggf.“Tab“ herausnehmen) > „fertig stellen“. Tag, Monat und Jahr
erscheint nun in getrennten Spalten. Nun wird die gesamte Tabelle markiert und sortiert, erstens
nach Monat und zweitens nach Tag. Das Alter kann man dann zusätzlich in einer weiteren
hinzuzufügenden Spalte ermitteln: Formel eingeben „=2006-(Spalte Geburtsjahr)“ und
diese Formel durch Herunterziehen der rechten unteren Ecke vervielfältigen.
Logbuch 11; (26. Januar 2006); Morgenrunde
• Frau St. fehlte witterungsbedingt. Ihr Vortrag „Bildbearbeitung“, den sie heute morgen
bringen wollte, wird später nachgeholt.
• Bei der Firma PEARL gibt es COREL PAINT im Angebot für 39,90 €. Wir erwägen, es uns
als Großauftrag für alle zu bestellen. Besteht Interesse?
• Der Beitrag für den Computerclub ist fällig.
Bitte überweisen: 20 € für Einzel-, 30 € für Partner-Mitgliedschaft.
• Problem: Analoge Musik (Platte, MC) soll platzsparend auf DVD gebrannt werden: Dazu
muss die analoge Musik digitalisiert (Programm CLEAN) und komprimiert (MP3), anschließend
mit NERO auf CD oder DVD gebrannt werden. Kennt jemand einen besseren
und eleganteren Weg? Oder geeignete Programme?
• Tintenstrahldrucker können leicht eintrocknen. Tintenpatronen lassen sich zwar durch mehrstündiges
Wasserbad wieder gängig machen, Neukauf der Patronen lohnt sich mitunter
nicht. Gute Erfahrungen wurden mit dem Canon-Drucker ip2400 (ca. 120 €) gemacht, der
für jede Farbe eine Einzelpatrone hat.
• Carl H. erläuterte den Umgang und die Möglichkeiten einer Excel-Tabelle anhand des
Beispiels „Steuerfreibetrag“. Durch Eingabe von Formeln in die einzelnen Felder kann
durch Verändern von Daten sehr leicht ein Endergebnis bzw. eine Aussage erzielt werden.
Dies Beispiel „Steuerfreibetrag“ ist als Anlage beigefügt. Die Überprüfung, ob Steuern
gezahlt werden müssen oder nicht, ist ganz wichtig für unsere Rentner!
Logbuch 11; (26. Januar 2006); Abendrunde: Rose D.: Film „Die Macht eines Wortes“
• Nach anfänglichen technischen Schwierigkeiten hat Rose D. uns Ihren Trickfilm
"Die Macht eines Wortes" vorgeführt. Sie erklärte uns Ihr Hobby von den ersten Anfängen
bis zum heutigen Stand. Sie hatte unterschiedliche Proben Ihrer Arbeit mit, an denen man
den Arbeitsaufwand und die künstlerische Begabung erkennen konnte.
Der Film handelte in Afrika und zeigte uns den Konflikt zwischen immer größer werdenden
Elefantenherden mit ihren Bedarf nach Nahrung und der schwarzen Bevölkerung. Ein kleiner
Elefant brachte nach einem Abschlachten von Elefanten die Menschen wieder zu der
Einsicht, das alle nebeneinander leben können. So werden die Elefanten in Nationalparks
gebracht und dort versorgt.
• Den 2.Teil bestritt Hans-Dieter E. mit einer Rückblende zu den Anfängen des Diaprojektors
vor 100 Jahren mit einer "Laterna Magica". Die Lichtquelle bestand aus einer Petroleumlampe.
Auf Glas gemalte Motive konnten von Hand zwischen einer vorhandenen Optik
vorbei geführt und an der Wand betrachtet werden.
Er konnte uns deutlich machen, was wohl die Menschen vor 100 Jahren in einer Zeit ohne
elektrisches Licht, Radio u.s.w. gefühlt haben mögen.
Logbuch 12; (9. Februar 2006); Morgenrunde
• Wie kann man mehrere Dateien in einem Ordner umbenennen, ohne jede Datei einzeln anfassen
zu müssen? Dateien markieren, mit rechter Maustaste auf erste Datei klicken, „Umbenennen“
anklicken, neuen Namen eingeben, Dateiendung nicht vergessen und „Enter“
(8 ) drücken. Jetzt heißen alle Dateien gleich, unterscheiden sich nur durch angehängte
Nummerierung in Klammern. Jetzt die erste Datei noch mal umbenennen und an den Namen
„(0)“ anhängen, damit die Reihenfolge gewahrt bleibt.
• Das Brennprogramm NERO lässt sich schwer deinstallieren. Dazu wird das Programm GENERAL
CLEAN benötigt, das Nero für Kunden kostenlos abgibt. Vorsicht, Nicht-Kunden
könnten Schwierigkeiten mit Nero bekommen!
• Einige Mitglieder berichteten vom erfolgreichen Umwandeln von „wav“-Musik in MP3 –
und zurück!
• Frau St. holte ihren Vortrag „Bildbearbeitung“ nach. Sie zeigte anhand des Programms
COREL PHOTO PAINT die wichtigsten Schritte, um ein Foto so zu verändern, dass es den
Geschmack des Betrachters besser trifft. Der Anfänger sollte sich zunächst auf Helligkeit,
Kontrast und Schärfe beschränken, kann dann allenfalls noch das Bild so beschneiden, dass
störende Einflüsse entfallen. Sie wies besonders darauf hin, dass niemals das Original, immer
nur die Kopie bearbeitet werden sollte, damit man bei „Unfällen“ immer noch auf den
Ursprung zurückgreifen kann. Beachten sollte man bei der Bildbearbeitung jedoch auch,
dass die Wiedergabe auf verschiedenen Medien (Monitor, Fernseher, gedrucktes Bild) stark
voneinander abweichen können.
• Albert B. zeigte an einer Excel-Tabelle, wie sich bestimmte Kriterien herausfiltern lassen:
Die Zeile mit den Überschriften markieren, in der Menüleiste unter „Daten“ und „Filter“ das
Feld „Autofilter“ anklicken. Unten rechts in den Feldern der TabellenÜberschriften erscheinen
kleine q . Klickt man diese an, rollt das Rollo auf mit allen Bezeichnungen, nach denen
man die Gesamt-Tabelle filtern kann. Will man die Filterung wieder aufheben, klickt
man auf dem Rollo auf die erste Zeile (Alle).
Logbuch 12; (9. Februar 2006); Abendrunde: Hilfen aus dem Internet, Versteigern bei eBay
• Hans-Dieter E. zeigte eine Möglichkeit, sich aus dem Internet vielfältige Hilfen zu den verschiedensten
Themen zu holen.
Auf der Homepage von Microsoft (www.office.microsoft.com) werden wöchentlich andere
Themen angeboten z.B.
Alles was Sie zum Erstellen einer Access-Datenbank wissen müssen.
Ändern der Standardschriftart in Word
Einfügen eines Zeilenumbruchs in einer Zelle in Excel
Anzeigen einer Vorschau von Nachrichten in Outlook
Automatisches Beantworten eingehender Nachrichten bei Abwesenheit
Was ist ein Suchordner?
Verwenden von Hotmail-Kontakten in Outlook
Wegweiser für PowerPoint-Schulungen
Präsentationen über Office 2003 kostenlos downloaden
Kennzeichnen Sie Ihre Folien
PowerPoint Vorlage: Einfaches Ursache und Wirkungsdiagramm
Excel Vorlage: Produktionsfehler-Punktdiagramm
Word Vorlage: Anerkennung der Verantwortlichkeit für Mängel
Kalender für 2006
Steuern sparen mit Office! Nur für kurze Zeit:
Microsoft Office 2003 ohne Aufpreis mit Lexware QuickSteuer 2006
Erstellen von eigenen Grußkarten mit ClipArts
"Ich denke an dich ..." (Grußkarte)
Outlook 2003 Junk-E-Mail-Filterupdate
PowerPoint-Vorlagenpaket 3
Office 2003-Add-In: Office Web Components
Erfahren Sie mehr über Office Update
Tour durch die Downloadsite
Schützen Sie Ihren PC
TBarCode: Barcode-Erweiterung für Microsoft Office
Pegasus Digital Stift: Ihre handschriftlichen Notizen in OneNote
Public SyncTool: Synchronisation für Outlook zwischen Laptop und PC
Präsentationen: Services für PowerPoint.
Präsentationen, Vorlagen und Schulungen
Wie gesagt: Jede Woche neue Hilfen und Angebote! „HOCH-interessant!“
• Weitere Internetseiten mit Hilfsangeboten oder Fragemöglichkeiten:
de.MSN.de
computerhilfen.de
wintotal.de
computer-greenhorn.de
• Hans-Dieter E. hatte bei eBay relativ wertlose Sammelbilder und Bücher zum Verkauf
angeboten. An diesem Beispiel konnten wir verfolgen, dass Dinge, die normalerweise
auf dem Müll landen würden, noch für Geld Käufer finden. Und selbst Teile, die nicht verkauft
werden, werden sehr oft angeschaut (ein Zähler zeigt an, wie oft das Gebot angewählt
wurde), weitaus häufiger als auf einem örtlich eingeschränkten Flohmarkt!
Logbuch 13; (23. Februar 2006); Morgenrunde
• Problem: Ein durch Leichtsinn eingefangener Virus „backdoor.trojan“ hat auf einem PC
Unmengen (30416!) TMP-Dateien (acht Stellen aus Ziffern 0 bis 9 und Buchstaben A bis F,
keine Dateiendung, Dateityp „TMP-DATEI“) zu je 143 kB erzeugt. Der Virus ist durch Systemwiederherstellung
und ein aktualisiertes Virenschutz-Programm „Norton Anti-Virus“ beseitigt
worden, die TMP-Dateien aber sind geblieben und lassen sich nicht löschen. Auch
das Programm „PURGATIO PRO“ hat nichts ausrichten können. Was nun?
• Unerwünschte E-Mails, vor allem mit Reklame, sollten zurückgewiesen werden. Hilft das
nicht, kann man sich an „beschwerdestelle@spam.vzbv.de“ wenden.
• Das E-Mail-Programm von AOL nistet sich tief im PC ein und hinterlässt trotz Deinstallieren
(z.B. bei Anbieterwechsel) noch Spuren.
• Holt man sich bei Leitungsfehlern, die der Anbieter (z.B. T-Online) zu verantworten hat, einen
T-Online-Techniker, sollte eine dafür anfallende Rechnung reklamiert und nicht bezahlt
werden!
• Beim Wechsel von 17“- auf 19“-Monitor sollte die Pixelzahl angepasst werden.
• Albert B. zeigte einige Tricks beim Arbeiten mit Excel. Am Beispiel einer Vereinstabelle
zeigte er, wie die Spalte „Geburtstag“ in „Tag“, „Monat“ und „Jahr“ aufgeteilt wird (neue
Spalte einfügen, Formel „=TAG(Feld des Geburtstags), die Spalte mit „Format“ in die Kategorie
„Zahl“ umwandeln, mit der rechten unteren Ecke des Feldes die Formel in der Spalte
herunterziehen und so vervielfältigen). Die Spalte erhält die Überschrift „Gebtag“. In gleicher
Weise für Monat und Jahr verfahren (Überschrift „Gebmon“ und „Gebjahr“). Um eine
Liste aller Geburtstagskinder vom 1. Januar bis 31. Dezember zu erhalten, markiert man die
gesamte Tabelle (Strg+a), klickt unter „Daten“ > „Sortieren“ > „Gebmon“(aufsteigend) >
„Gebtag“(aufsteigend) > „OK“. Die Liste ist jetzt so sortiert, dass die Geburtstage im Verlauf
eines Jahres gelistet sind. Das Alter des Geburtstagskindes findet man mit der Formel
“=aktuelles Jahr – Feld aus Gebjahr“. Ähnlich kann man aus einer Liste mit Kalenderdaten
den dazugehörigen Wochentag ermitteln (Formel „=WOCHENTAG(Feld des Geburtstags)“,
Spalte formatieren auf „Benutzerdefiniert“ „Typ „TTTT“). Den Maximalwert
einer Zahlenreihe erhält man durch Eingabe der Formel „=MAX(Anfangsfeld : Endfeld), den
Minimalwert durch „MIN(Anfangsfeld : Endfeld), die Summe durch „SUMME(Anfangsfeld
: Endfeld).
• Albert B. führte „Die Hamburg-CD“ des Hamburger Lehrers Heinrich Becker vor, eine
sehr umfassende Bilderschau und Dokumentation zur Hamburger Heimatkunde. Sie ist für
19,90 € unter „beclern@aol.com“ zu bestellen. Empfehlenswert!
• Christine B. zeigte eine mit MAGIX erstellte Dia-Show, in der sie für ihre Familie ihre
Ahnen vorstellt, ein gelungenes Beispiel, was man mit MAGIX erreichen kann.
Logbuch 13; (23. Februar 2006); Abendrunde: Internet-Night in der IGS
• Heute abend fanden wir uns im Computerraum der IGS ein und konnten teils einzeln, teils
zu zweit nach Herzenslust im Internet surfen.
Logbuch 14; (9. März 2006), Morgenrunde
• Vorsicht Viren! Im Augenblick sind gefälschte Telekom-Rechnungen im Umlauf. Im Anschreiben
wird auf die anliegende Rechnung verwiesen. Wenn man die öffnet, fängt man
sich einen Virus ein.
• Albert B. zeigte einen Nachdruck eines Kinderbuches, den er für seinen Enkel hergestellt
hat. Das nicht mehr im Buchhandel erhältliche Buch hat er gescannt, den Text mit OCR
(Texterkennung) aufgefrischt, ausgedruckt und mit Ringheftung binden lassen.
• Siegfried L. hatte Schwierigkeiten, eine mit einem Bild erstellte Bedienungsanleitung zu
beschriften. Wir erarbeiteten in der Runde zwei Möglichkeiten: 1. In Word das Bild als
„Kopfzeile“ erstellen, dann den Text an der gewünschten Stelle anbringen. 2. Das Bild als
Grafik auf einer Leerseite einfügen, den Text in Textfelder setzen und an die gewünschte
Stelle verschieben.
• Rainer G. suchte eine Möglichkeit, eine PDF-Datei in ein Word-Dokument einzufügen. Lösung:
PDF-Datei mit Programm „ADOBE READER“ öffnen, „Schnappschuss-Werkzeug“
anklicken, das gewünschte Motiv markieren, der Schnappschuss wird in die Zwischenablage
kopiert und kann nun im Word-Dokument eingefügt werden. Durch das Umwandeln wird
die Vorlage aber unscharf!
• Ein Memory-Stick sollte von Zeit zu Zeit formatiert werden. Dazu ist gegebenenfalls ein
Formatierungsprogramm des Herstellers erforderlich.
• Der Speicher-Chip einer Kamera sollte in der Kamera gelöscht werden, nicht vom PC aus!
• Auf Festplatten sollte alle vier Wochen ein Backup (Datensicherung) und eine Defragmentierung
durchgeführt werden.
• Ein Teilnehmer fragte nach dem Entwurf eines Briefbogens mit Briefkopf und Falzmarken.
Dies Thema will Albert B. auf der nächsten Morgenrunde behandeln.
Logbuch 14; (9. März 2006); Abendrunde: Vortrag „Von der CD zur Blue Ray“
• Christine B. hielt einen Vortrag über die geschichtliche und technische Entwicklung der
CD und ihrer Nachfolger. Der Vortrag ist komplett als Anlage beigefügt.
• Auf der Heft-CD der Computer-Bild 18/2005 ist ein Programm „Kalenderchen“ enthalten, in
das Geburtstage, Feiertage, Termine eingetragen werden können. Beim Näherrücken und
dem nächsten Einschalten erinnert der PC daran!
Logbuch 15; (23.März 2006); Morgenrunde
• Rainer G. teilte mit, dass er seinen eingefangenen Virus „backdoor.trojan“ mit den
30417 temporären Dateien nunmehr löschen konnte (s.a. Logbuch vom 23.2.2006 –Punkt 1),
und zwar wie folgt: Beim Programm Norton AntiVirus kann man in der Befehlsleiste das
Fenster „Bericht“ anfordern. Darunter gibt es den Unterbefehl „Norton Quarantäne und
Restore anzeigen“, wo alle temporären Dateien aufgelistet vorhanden waren. Durch
entsprechendes Markieren und Drücken der Taste „Entf“ wurden endlich alle 30417
temporären Dateien gelöscht.
• Albert B. verwies auf das Logbuch vom 23.2.2006 zum Thema „Tricks beim Arbeiten mit
EXEL“ und erklärte nochmals die Umwandlung von Daten in Zahlen.
• Albert B. zeigte uns zwei Filme, die von einem Amateurfilmer aus Hamburg-Bergedorf
aufgenommen wurden, und zwar einen Film über Square-Dance auf dem Weihnachtsmarkt
auf dem Gänsemarkt in Hamburg und einen weiteren über die Pflanze „Löwenzahn“ mit ihren
vielen anderen Namen, den Wuchs, den Blütenständen, den Fortpflanzungsmöglichkeiten
sowie über ihren Nutzen. Die Aufnahmen waren sehr beeindruckend und sollten als Anreiz
für evtl. eigene Film-Aufnahmen dienen.
• Ein Hinweis wurde gegeben, dass man beim Kauf von Druckern darauf achten solle, dass
die Folgekosten durch den späteren Kauf von Tintenpatronen niedrig bleiben. Bei einigen
neueren Druckern soll das Nachfüllen aufgrund eingebauter Sensoren nicht mehr möglich
sein.
• Um bei Digitalkameras kleinere Video-Sequenzen zusammenzufassen, kann man dies über
das Programm „Magix“ oder auch über Media-Player in Microsoft zusammenbringen.
• Albert B. hat anhand von Beispielen dargestellt, wie Briefvorlagen mit Briefkopf, Adressfeld,
Kopf- und Fußzeile erstellt werden können.
Logbuch 15; (23. März 2006); Abendrunde:
Vortrag über neuzeitliche Webseitengestaltung (Frau Dunz)
• Frau Dunz – mit Künstlernamen Anders – zeigte anhand von einigen Webseiten (u.a.
Tierschutzverein Bad Oldesloe und Bad Segeberg und Oldesloer Bühne) modern gestaltete
Webseiten in künstlerischem Design. Abschließend gab Frau Dunz einige Hinweise und
Verbesserungsvorschläge zur Webseite unseres Computerclubs (z.B. andere Schrift, andere
Farben, klarere übersichtliche Gestaltung und Anordnung der Links, Logbuch in Tabellenform,
anderes Logo usw.)
Frau Dunz ist hilfsbereit hinsichtlich weiterer Fragen und evtl.Schulungen.
Ihre Internet-Adresse lautet: www.madinternet.de.
Logbuch 16; (6. April 2006); Morgenrunde
• Ein älterer PC kann die Geschwindigkeit und die Datenmenge von DSL eventuell nicht
mehr bewältigen. Bei DSL-Anschluss ist ein relativ moderner PC erforderlich.
• Problem: Beim Ausdruck von E-Mails und Internet-Seiten wird die Schrift fast unleserlich
klein. Lösung: Nicht aus dem Internet ausdrucken, sondern Texte in Word kopieren, bearbeiten
und dann ausdrucken. Ggf. den Drucker auf „Grafik“ umstellen.
• Aufgrund der Empfehlungen von Frau Dunz wurde die Homepage des Computerclubs
verändert. Die Umstellung ist noch nicht ganz abgeschlossen.
• Problem: Wie kann ich meinen alten Rechner schneller machen? Lösung: Defragmentieren,
größerer Arbeitsspeicher, höherfrequenter Prozessor – oder modernen PC kaufen!
• Die von Albert B. vorgetragene Erstellung eines Briefbogens ist kein Muss, sondern
eine von mehreren Möglichkeiten.
• Albert B. stellt eine CD zur Verfügung (Excel-Tipps, Tisch decken), auf der auch die
Berechnung von Tagen bis zu einem Stichtag geschildert wird.
• Christine B. führte eine sehr lehrreiche CD mit einem Lehrgang „analoge und digitale
Fotografie“ vor.
• In der nächsten Morgenrunde lehrt uns Christine B. verschiedene Tipps und Tricks.
• Carl H. erheiterte die Runde mit einer CD mit lustigen Filmsequenzen.
Logbuch 16; (6. April 2006); Abendrunde:
Foren im Internet, „Camtasia“ (Rose D.), Netzwerk-Party
• Im Internet gibt es Diskussionszirkel zu den unterschiedlichsten Themen. Auf die Frage
nach „Internet-Foren“ nennt die Suchmaschine Google etwa 785.000 Foren! In vielen dieser
Foren kann man lesen, aber nicht schreiben. Um aktiv an einer solchen Diskussion teilnehmen
zu können, muss man Regeln anerkennen und sich registrieren lassen. Für kurze Zeit
lassen sich Eingaben korrigieren. Jedes Forum steht unter der Aufsicht eines Administrators,
der den Datenverkehr überwacht und einen Teilnehmer bei Missbrauch ggf. auch sperren
kann. Die Anmeldedaten (Passwort, Login, Benutzername o. ä.) sollte man sich aufschreiben,
zur Anmeldung werden gebräuchlicherweise Pseudonyme verwendet.
• Rose D. präsentierte „Camtasia“ , ein Programm, mit dem Handlungen und Vorgehensweisen
auf dem PC festgehalten werden können. Dies Verfahren eignet sich gut für kurze Unterweisungen
oder Schilderung von Problemen.
• Hans-Dieter E. schilderte anhand von Fotos seine Eindrücke von der Netzwerk-Party 31.3.-
1.4. in der Turnhalle in Stellau. Rund 50 meist jugendliche Teilnehmer hatten ihre eigenen
PC mitgebracht und konnten 42 Stunden lang, nur von kurzen Schlafpausen unterbrochen,
im Netzwerk arbeiten.
Logbuch 17; (20. April 2006); Morgenrunde
• Mitglieder der Morgenrunde hatten Schwierigkeiten, CDs zu brennen. Der Brenner erkannte
die CD nicht, konnte nur bis zu acht Tracks verarbeiten oder verweigerte, wenn der
Verzeichnisbaum zu tief gegliedert war. Die Morgenrunde wusste keine Abhilfe.
• Bei Saturn gibt es Reststücke „MAGIX Fotos auf CD, 4.5“ für 7,50 Euro.
• Beim Erstellen eines Flyers sollte man die Spalten nicht mit „Zeilenvorschub“ füllen,
sondern jede Spalte einzeln ansteuern können („Einfügen“ > „Manueller Wechsel“
„Spaltenwechel“). Sonst verschiebt sich der Text in den Spalten, wenn man in einer davor
liegenden Spalte einen Text oder eine Grafik einfügt. („Erstellen eines Flyers“ siehe auch
Protokoll vom 17.11.2005)
• Beim Verkauf einer Festplatte sollten alle Dateien sehr sorgfältig gelöscht werden. Dazu
lädt man alle noch benötigten Programme und Dateien auf eine andere Festplatte und
bearbeitet die zu löschende Platte mit dem Programm DBAN, das die Platte 35 Mal mit
Zufallsmustern überschreibt. TWEAK POWER arbeitet ähnlich, überschreibt aber nur 9
Mal.
• Internet-Anbieter laden gern Cookies und Plug-ins auf den PC. Man kann dies ganz, eingeschränkt
oder gar nicht zulassen: „Systemsteuerung“ > „Internetoptionen“ > „Allgemein“ >
„Temporäre Internetdateien“ > „Cookies löschen“ bzw. unter „Verlauf“ die Aufbewahrungsfrist
rigoros herabsetzen. Weitere Einstellungen sind unter „Sicherheit“ möglich.
• Gelegentlich sollte der PC von Datenmüll gereinigt werden: „Start“ > „Alle Programme“ >
„Zubehör“ > „Systemprogramme“ > „Datenträgerbereinigung“.
• Was ist der Unterschied zwischen „Übernehmen“ und „OK“? Bei „Übernehmen“ werden
die veränderten Einstellungen übernommen, das Fenster zum Einstellen bleibt offen (für
weitere Einstellungen). Bei „OK“ werden die Einstellungen übernommen, und das Fenster
wird geschlossen.
• Vor dem Einspielen neuer Programme sollte ein Wiederherstellungspunkt gesetzt werden,
damit bei Datenkollision der PC zum ordnungsgemäßen Arbeiten zurückgeführt werden
kann.
• Das Entfernen von Programmen sollte über „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Software“
erfolgen. Dann werden alle PC-internen Verknüpfungen aufgehoben (uninstall).
Logbuch 17; (20. April 2006); Abendrunde: Datensicherung und Backup
• Herr Johann Matyschik erläuterte, was es beim Betrieb eines PC und vor allem der
Festplatten zu beachten gibt:
1. Festplatten wie ein rohes Ei behandeln!
2. Festplatten nie fallen lassen oder hart aufsetzen!
3. Festplatten nur senkrecht oder waagerecht einbauen oder betreiben!
4. Festplatten wegen Hitzestau nie direkt übereinander einbauen!
5. Unter Spannung keine Verbindungsstecker ziehen
6. PC nie vom Spannungsnetz im laufenden Betrieb trennen!
Unter „Datensicherung“ versteht man eine Kopie der selbst erstellten Dateien, unter „Backup“
eine Kopie der (einwandfrei laufenden) PC-Programme.
Eine Datensicherung bzw. ein Backup sollte nie auf dem Medium der Quelldatei ausgeführt
werden, da bei einem Platten-Crash auch diese Kopie verloren ist.
Eine Datensicherung bzw. ein Backup sollte nie auf einer wiederbeschreibbaren CD/DVD
ausgeführt werden.
Beachte: UDF-Treiber sind unter den Brennerprogrammen nicht kompatibel und unter DOS
nicht verfügbar.
Eine externe Festplatte sollte einen festen Laufwerksbuchstaben (z.B. „Z“) erhalten.
Einfachste Datensicherung ist durch Starten zweier Explorer möglich.
Das Programm XCOPY.EXE gehört zum Windows Betriebssystem. Die Parameter können
von den unterschiedlichen Versionen abweichen. Es werden keine „Waisen“ im Ziel gelöscht.
Das Programm XXCOPY.EXE (z.Zt. Version 2.92.6) dagegen kopiert Dateien und Verzeichnisstrukturen
und löscht „Waisen“ im Ziel. Es kann im Internet von der Website
http://www.xxcopy.com heruntergeladen werden. Das Programm ist Freeware und in
englisch geschrieben.
Die Firma Acronics vertreibt das Programm TRUE IMAGE 9.0, mit dem ein Backup erstellt
werden kann. Vor einem Backup sollte die Festplatte überprüft werden, um sicherzustellen,
dass TRUE IMAGE beim Erstellen des Backup nicht abgebrochen wird.
Ein Windows XP – Notsystem ist BartPE ( z. Zt.Version 3.1.9 ), das in der Zeitschrift
„c`t spezial Windows XP 02/2006) als Heft-CD verbreitet wurde. Dies Programm bootet ein
minimales Windows XP von der CD.
Herr Matyschik hatte für alle Teilnehmer der Abendrunde das Begleitmaterial vervielfältigt
und eine CD „BartPE“ und eine Diskette „XXCOPY 2.92.6“ beigefügt.
Herzlichen Dank, Herr Matyschik, für Ihre Mühe!
Logbuch 18; (4. Mai 2006), Morgenrunde
• Das „Logbuch“ konnte von mehreren Teilnehmern nicht aufgerufen werden: 9.3., 23.3. und
6.4. Es wird mit Heribert P. geklärt, woran das liegt.
• Vorschlag: Ähnlich wie in der Abendrunde sollte auch in der Morgenrunde neben den
Problemen und Fragen der Teilnehmer jeweils ein Thema behandelt werden. Christine B.
sammelt Themenvorschläge, die dann von einzelnen Teilnehmern in einem kurzen Vortrag
erläutert werden. Der Vorschlag fand Zustimmung, die ersten Themen und dazu die
Vortragenden wurden bereits gefunden.
• In der Morgenrunde am 18. Mai wird Carl H. interessante Beiträge der Zeitschrift
„Computer BILD“ vorstellen.
• Am 1. Juni spricht Siegfried L. über „Verkauf bei ebay“ und Rainer G. über
„Texterkennung“.
• Die Eigenschaften des eigenen Rechners werden unter „Start“ > „Systemsteuerung“ >
„System“ > Tab-Karte „Allgemein“ aufgezeigt, die der angeschlossenen Geräte unter der
Tab-Karte „Hardware“ > „Geräte-Manager“.
• Erich H. führte vor, wie neue Icons auf den Desktop gebracht, bzw. bestehende
verändert werden können.
• Christine B. zeigte, wie im Explorer das Icon für einen Ordner verändert werden kann.
• Im Startmenü stehen die Programme verzeichnet, die beim Start des PC geladen und
aktiviert werden: „Start“ > rechte Maustaste > „Explorer – alle Nutzer“. Je mehr Programme
enthalten sind, desto länger dauert der Start. Aber Vorsicht! Manche dieser Programme
gehören zum System, ohne sie läuft manches verkehrt – oder gar nicht mehr!
Logbuch 18; (4. Mai 2006); Abendrunde: Tipps und Tricks
• Wenn man mit dem Cursor auf ein Icon des Desktops fährt. wird meist eine Kurzbeschreibung
des Programms angezeigt. Diese Kurzbeschreibung lässt sich in gewissen Grenzen
unter „Eigenschaften“ ändern.
• Das Betriebssystem VISTA, der Nachfolger von Windows XP, benötigt einen großen
Arbeitsspeicher, > 1 MB !
• In der neuesten Computer-Bild ist ein Tipp zum Ausdruck von Internetseiten enthalten.
• Christine B. erläuterte das Programm KALENDERCHEN aus der Computerbild
18/2005, mit dem sich Termine sehr übersichtlich darstellen lassen. Bei Bedarf gibt der PC
auch Erinnerungen aus.
• Mit NERO SMART START lässt sich unter dem Programmpunkt „vision express 2“ eine
gute und einfache Dia-Show erstellen.
Logbuch 19; (18. Mai 2006), Morgenrunde
• In dem Programm KALENDERCHEN, das Christine B. vorgestellt hatte, ist auch eine
Kurzzeituhr enthalten.
• Das Betätigen der Feststell-, der „Num“- oder der Rolltaste wird akustisch signalisiert:
„Start“ > „Systemeinstellungen“ > „Eingabehilfen“ > „Statusanzeige“ > Häkchen vor
„Statusanzeige aktivieren“
• Ein Wort in fetter Typografie schreiben: ein * vor und hinter das Wort setzen.
• Eine andere Schriftart als Standardschrift wählen: „Format“ > „Zeichen“ > neue Schriftart
aussuchen > unten links „Standard“.
• Häufig vorkommende Ausdrücke oder schwierige Worte sollten in die Autokorrektur
aufgenommen werden: „Extras“ > „AutoKorrektur“ > „Ersetzen“. Hier fügt man ein Kürzel
ein, z.B. „Sg“ für „Sehr geehrte“ oder „JHV“ für „Jahreshauptversammlung“. Auch häufig
vorkommende Buchstaben-Dreher sollte man hier aufnehmen. Auch lässt sich einstellen, ob
jede Zeile groß beginnen soll.
• Die bei normaler Schrift erzeugte Seitenzahl kann verringert werden durch kleineren
Schriftgrad, kleineren Rand oder kleineren Zeilenabstand („Format“ > „“Absatz“ >
„Zeilenabstand“ > „genau“ und ein bis zwei Schriftgrade geringer als die Schrift)
• Es wurde nochmals das Erstellen eines Briefbogens angesprochen (größere, andere Schrift,
Symbole für Telefon und Fax).
• Der PC lässt sich auch ohne Maus bedienen. Verschiedene Möglichkeiten, das Programm zu
speichern und zu schließen, den PC auszuschalten wurden angesprochen.
• Beim Entwerfen eines Formblattes ist es nützlich, an die Stellen zu springen, an denen etwas
eingetragen werden soll. Zum Setzen einer solchen Stoppstelle: „Strg“ + „F9“, zum Anspringen
einer solchen Stoppstelle „F11“.
• Einen so genannten Blindtext (Text ohne Sinn, aber mit allen Buchstaben des Alfabets)
erzeugt man durch „=RAND()“.
• Einfügen eines Objektes (Foto, Clip-Art, Grafik o.ä.) in einen Text: Text und Objekt auf eine
Seite setzen, Objekt markieren, in der Grafikleiste „Textfluss“ (Hund auf schraffiertem
Hintergrund) anklicken und auswählen, ob das Objekt vor oder hinter dem Text erscheinen
soll, ob der Text über und unter dem Objekt erscheinen oder um das Objekt herum fließen
soll. Das Objekt kann sogar gedreht werden!
• Christine B. hat eine CD erstellt, auf der diverse Tastenkombinationen zusammengestellt
sind. Die CD kann im Computerclub ausgeliehen werden.
• Horst Hennig hat mit Hilfe des Programms MEDIA DECODER (download unter
www.microsoft.com) eine mvi-Datei in eine wmv-Datei umgewandelt und damit die
Datenmenge um etwa Faktor 10 verringert.
Logbuch 19; (18. Mai 2006); Abendrunde:
Bericht über die Netzwerk-Party in Stellau am 31.3./1.4.2006
• Herr Timo Maus, einer der Organisatoren der Netzwerk-Party in Stellau, berichtete über die
Vorbereitungen, die Dauer, die Hintergründe, den Sinn und Zweck, die Teilnehmer und
ähnliche Veranstaltungen in aller Welt.
Eine Netzwerk-Party ist ein Wettbewerb meist junger Leute, die an einem Wochenende ihre
PCs mitbringen und in einer Halle zu einem Netzwerk zusammenkoppeln. Einzeln oder
gruppenweise werden bestimmte Geschicklichkeitsspiele 8z.B. Counter Strike) ausgetragen,
wobei auch das Glück eine beträchtliche Rolle spielt. Diese Parties sind nicht gewinnorientiert
und werden von Firmen gesponsert. Mitunter wird auch das Aussehen der PCs gewertet.
Die Stellauer LAN-Freunde habe eine eigene Homepage: www.stellau-lan.de.
Es ist eine eigene Welt, die sich dem Otto Normalanwender weitgehend entzieht.
Logbuch 20; (1. Juni 2006); Morgenrunde
• Siegfried L. erläuterte anhand von vielen Schaubildern, wie der Anfänger bei e-bay Gegenstände
anbieten und verkaufen kann. Er zeigte, wie man sich anmeldet, wie man die zu
verkaufenden Artikel wirkungsvoll darstellt und beschreibt, was dabei auch urheberrechtlich
zu bedenken ist, wann die Artikel günstig ins Netz gestellt werden sollten, wie die Bezahlung
und der Versand erfolgen. Er hat uns damit etwas die Sorge vor unliebsamen Überraschungen
genommen. Seine Ausführungen werden sicherlich dazu beitragen, dass einige
von uns sich in dies neue Gebiet wagen werden.
• Rainer G. stellte das Programm SCAN TO OFFICE von der Firma ABBYY vor, das aus
fotografierten oder gescannten Texten (jpg-Datei) eine Word- oder Excel-Datei bzw. auch
E-Mail-Anlagen erstellt. Dabei werden die Buchstaben erkannt und der Text in einer von 39
Sprachen einer Rechtschreibprüfung unterzogen. Die erzeugte Datei kann in WORD bzw.
EXCEL weiterbearbeitet werden. Es zeigte sich, dass sauber gedruckte, kontrastreiche Vorlagen
sehr gute Ergebnisse brachten, „exotische“ Computerschriften sowie handgeschriebene
Druckschrift jedoch praktisch überhaupt nicht erkannt wurden. Der Aufwand einer Texterkennung
lohnt sich nur bei längeren Beiträgen, die man nicht mühsam abtippen will.
• Der Seniorenclub Reinbek sucht gebrauchte PCs, um eine Computergruppe aufzubauen.
Hat eines unserer Mitglieder Geräte zu verschenken?
Logbuch 20; (1. Juni 2006); Abendrunde: Frankreichreise, Bauplaner, Fernsehen im PC
• Wir schlugen die Homepage des BCEP (Barsbütteler Club für europäische Partnerschaften)
auf und bewunderten, was unser Heribert P. dort anlässlich des 20-jährigen Jubiläums
der Partnerschaft mit Guipavas eingestellt hat. Das offizielle Programm der Partnerschaftsfeier
ist in zwei Sprachen – deutsch und französisch – wiedergegeben, einige Seiten sind in
drei bzw. vier Sprachen erstellt, dazu einige Fotos von der Verschwisterungsfeier. Herzlichen
Dank für die viele Arbeit!
• Hans-Dieter E. zeigte uns einige Anwendungen mit dem Programm BAUPLANER.
Er hatte damit schon eine sehr hübsche Animation für den Ausbau des Westflügels vom Jugendhof
erstellt und führte heute weitere Einzelheiten vor.
• Mit Hilfe einer kleinen Zusatzkarte zum Laptop und einer aktiven DVBT-Antenne ist Fernsehen
auf dem PC möglich. Darüber später mehr.
• Hans-Dieter E. führte die Bilder vor, die er auf der gemeinsamen Frankreich-Reise des
BCEP und des Bürgervereins gemacht hatte.
Logbuch 21; (15. Juni 2006); Morgenrunde
• Horst H. stellte das Programm MAGIX MUSIC CLEANING vor, mit dem Musik aus
verschiedenen Quellen (Plattenspieler, Kassette, Radio, Mikrofon o.ä.) in den PC einge
spielt, dort bearbeitet und wieder abgespeichert oder ausgegeben werden kann. Die Bearbeitung
erfordert jedoch Kenntnisse, die erst mühsam angelesen werden müssen.
• Problem: In einer Diaschau sollen die Bildtexte nicht in dem Bild stehen, sondern in dem
schwarzen Rand. Diese Möglichkeit wurde mit den Programmen POWER POINT und
MAGIX FOTO AUF CD vorgeführt.
• Wenn Fotos per Internet verschickt werden sollen, ist die Datenmenge der Originalaufnahme
oft zu groß (ca. 500 kB bei 2 Megapixel). Mit Hilfe des Programms EDIT DIGI PICTURE
1.0 aus der Computer-BILD 17/2005 kann die Pixelzahl und damit die Datenmenge verringert
werden, das Bild wird aber kleiner und gröber. Als gutes Mittelmaß empfiehlt sich 850
x 637 Pixel. Die CD ist im Computerclub ausleihbar.
• Das Programm COREL DRAW 10+11 enthält 1000 Fotos, 6000 Clip-Arts und 400 sonstige
Vorlagen aus den verschiedensten Lebensbereichen, aber leider nur eine grobe Suchfunktion,
so dass man lange in den einzelnen Rubriken blättern muss. Vorsicht, die Originale
sind urheberrechtlich geschützt und dürfen nicht ohne weiteres verwendet werden. Nur für
privaten Gebrauch! Die CD ist im Computerclub ausleihbar.
• Albert B. hat in einer alten Computer Easy (7/2001) etliche Tipps und Tricks gefunden, die
allerdings durch die Entwicklung häufig schon überholt sind. Die Rubrik „klipp und klar“
jedoch ist unverändert gültig. Die CD ist im Computerclub ausleihbar.
• AOL bietet eine Vorversion des zukünftigen Betriebsprogramms FIESTA an. Zur Zeit ist
noch Vorsicht geboten, das Programm ist nicht ausgereift!
• Das auf der Morgenrunde am 1.6.06 vorgestellte Programm SCAN TO OFFICE kann auch
Formulare in eine Word-Datei umwandeln. Es ist jedoch etliches zu korrigieren, z.B. Kästchen
für Ankreuzungen werden als Buchstaben erkannt, tabellarische Abgrenzungen werden
nicht an der richtigen Stelle wiedergegeben: für Formulare weniger empfehlenswert!
• In WORD 2000 lässt sich der Inhalt der Zwischenablage anzeigen: „Ansicht“ > „Symbolleisten“
> „Zwischenablage“. Hier werden bis zu 12 Elemente angezeigt, die abgelegt wurden.
In OFFICE 2000 (Word, Excel, PP) wird nach „Bearbeiten“ > „Office-Zwischenablage“
der Inhalt in der rechten Seitenleiste angezeigt.
Logbuch 21; (15. Juni 2006); Abendrunde: ausgefallen (wegen Fußball-WM)
Logbuch 22; (29. Juni 2006); Morgenrunde
• Christine B. zeigte anhand von Beispielen, wie Digitalfotos aus der Kamera in den PC
überspielt und dort bearbeitet werden. Der Kamerachip sollte nur zum Abspeichern der Fotos
auf dem PC verwendet, aber niemals vom PC aus manipuliert werden. Zum Bearbeiten
der Fotos auf dem PC eignen sich sehr gut die Programme PAINT SHOP PRO und PICTURE
PUBLISHER. Sie werden als Auslaufmodell häufig günstig angeboten, neuere Versionen
bringen oft nur geringfügige Weiterentwicklungen, meist für Profis. Christine führte
verschiedene Bearbeitungsmöglichkeiten vor: Aufhellen von Schatten, Aufrichten bei
Schieflage, diverse Lichteffekte, Verzerrungen).
Beachte: Digitalkameras brauchen einen kurzen Moment, um die Schärfe des Objektes einzustellen.
Deshalb Auslöseknopf für diesen Moment nur halb durchdrücken bis grünes Signal
erscheint, dann auslösen! Sonst gibt es leicht unscharfe Bilder!
• Das Programm MAGIX FOTOS AUF CD lässt normalerweise nur Kommentare für die
Verweildauer eines Bildes zu. Durch Einstellen unter „Audio“ wird jedoch auch ein längerer
Kommentar möglich: Aufnahmeknopf unter dem Kontrollbildschirm drücken > unter „Audiotreiber“
das Kästchen „Gesamte Fotoshow vertonen“ anklicken.
• Beim Brennen mit dem Programm NERO muss das zu brennende Medium (CD oder DVD)
eingestellt werden.
• In unserem Kreise werden verschiedene Antiviren-Programme verwendet, wobei ANTIVIR
am besten beurteilt wurde. Als weitere Programme wurden NORTON und KASPERSKI
genannt.
• Der USB-Anschluss kann nicht beliebig erweitert werden. Vor allem Scanner brauchen oft
einen Originalanschluss am PC.
• Ein Teilnehmer der Morgenrunde hat gute Erfahrungen mit dem Service von VOBIS am
Friedrich-Ebert-Damm gemacht. VOBIS soll angeblich demnächst ins Einkaufszentrum
Farmsen umziehen.
Logbuch 22; (29. Juni 2006); Abendrunde: Grillabend
• Zum Saisonabschluss haben wir uns bei herrlichem Sonnenschein vor dem Gebäude der Sozialstation
zu einem gemütlichen Grillabend versammelt.
Logbuch 23; (13. Juli 2006); Morgenrunde
• Ein Tipp aus dem Hamburger Abendblatt: Wenn bereits mehrere Programme geöffnet sind
und der Zugriff auf den Desktop gewünscht wird (um z. B. ein weiteres Programm zu öffnen),
drückt man gleichzeitig „Windows“ und „D“.
• Wenn bereits mehrere Programme geöffnet sind und man von einem Programm zum anderen
springen möchte, drückt man „Alt“ und „Tab“ und wählt das gewünschte Programm
aus.
• Um alle geöffneten Programme zu schließen, drückt man „Alt“ und „F4“.
• Wir haben uns noch mal mit Texterkennung beschäftigt. Durch „learning by doing“ erkannten
wir, dass eine Farbveränderung (statt weißem Text auf dunklem Grund sollte schwarzer
Text auf weißem Grund erscheinen) nur mit Hilfe von Bildbearbeitung möglich ist.
• Kurze Filmsequenzen (bis 600 MB) kann man sowohl auf CD wie auf DVD brennen, das
Brennprogramm muss nur entsprechend eingestellt sein.
• Bei Microsoft gibt es im Internet das Bildbearbeitungsprogramm PAINT.NET. Es kann kostenlos
heruntergeladen werden unter: http://www.getpaint.net/index.html
• Rainer G. stellte eine seiner Arbeiten vor, die er auf dem PC erledigt, das Erstellen einer
Clubzeitung. Die Teilnehmer gaben mehrere Ratschläge, wie die Zeitung in Zukunft leichter
zusammengestellt werden kann. Außerdem sahen wir uns in dem Zusammenhang oberflächlich
das Programm RAG TIME an.
• Ein Beitrag aus der Rubrik Humor fand viel Zuspruch: „Montag“.
Logbuch 23; (13. Juli 2006); Abendrunde: Sommerpause
Logbuch 24; (27. Juli 2006); Morgenrunde
• Das Programm RAGTIME 5.6 eignet sich zum Herstellen von Zeitungen, Flyern, Berichten,
Briefen und Broschüren. Es bietet aber nicht so viele Vorteile, dass man von einem gewohnten
Programm (z. B. Word) umsteigen sollte.
• Beim Löschen mancher Programme bleiben Restdateien, die sich nicht löschen lassen. Hier
hilft das Programm TWEAK POWER, das unnötige Dateien und Verknüpfungen aufspürt
und entfernt. Wichtig ist auch die Reinigung der „registry“.
• Beim Update von ANTIVIR 6 auf ANTIVIR 7 muss das alte Programm gelöscht und dann
das neue aufgespielt werden. Für 20 € gibt es auch eine Premium-Version.
• Carl H. hat ein kleines kostenfreies Programm entdeckt, mit dem der Bildschirm oder
auch nur Teile davon ausgedruckt werden können: PRINTKEY.
• Christine B. hat entdeckt, dass Bilder im jpg-Format nach dem Bearbeiten weniger Pixel
enthalten und demnach grobkörniger geworden sind. Sie empfiehlt dringend, die Bilder
vor dem Bearbeiten in eine tif-Datei umzuwandeln.
• Rainer G. führte ein Programm DIE GENERALKARTE vor, eine Kartendarstellung der
Bundesrepublik im Maßstab 1 : 200 000, 1 : 750 000 und 1 : 2 000 000. Durch verschiedene
Einstellungen lassen sich Wegstrecken ermitteln, Flächen berechnen und die Karte wie aus
dem Flugzeug betrachten.
• Siegfried L. hatte Schwierigkeiten mit dem Speicherchip (256 MB) seiner Kamera. Von
290 Bildern ließen sich zunächst nur 113 von der Kamera auf den PC umspeichern. Nachfragen
bei verschiedenen „Fachleuten“ brachten nur dürftige Ergebnisse, letzte Hoffnung ist
ein Spezialservice über das Kaufhaus Saturn. Eventuell kann es daran gelegen haben, dass
der Chip vor dem ersten Gebrauch nicht formatiert wurde.
• Siegfried L. zeigte eine mit MAGIX erstellte Diashow seiner Reise nach Namibia.
Logbuch 24; (27. Juli 2006); Abendrunde: Sommerpause
Logbuch 25; (10. August 2006); Morgenrunde
• Ein Gast der Morgenrunde berichtete von Schwierigkeiten beim Brennen von Dias auf CD.
z. B. erkannte sein Laufwerk beim Lesen die CDs manchmal nicht, nach längerem Brennen
brach das Programm einfach ab. Die Brenner-Software scheint in Ordnung zu sein, sie wurde
mehrfach neu installiert. Die Morgenrunde empfahl, die Datei nicht mit MAGIX sondern
einmal mit NERO zu brennen, sich einen Patch von MAGIX zu besorgen oder das Antiviren-
Programm zu wechseln.
• Siegfried L. hatte verschiedene Fragen an MAGIX und wandte sich daher an den Promoter
bei Saturn. Die Fragen wurden nur unzureichend beantwortet, und Siegfried wandte
sich mit einem Fax direkt an MAGIX, erhielt auch erstaunlich schnell Antwort. Resumee:
MAGIX bringt oft neue Versionen eines Programms heraus, die zwar einige Veränderungen
bringen, das Erproben und Ausbessern scheint MAGIX jedoch gerne den Nutzern zu überlassen.
• Über den Provider GEIZHALS (geizhals.com) wird der günstigste Telefonanbieter ausgewählt.
• Horst Hennig bemängelte, dass die technischen Angaben zu PC-Angeboten unverständlich
sind. Was wird mit den einzelnen Bezeichnungen gemeint? Was ist beim Neukauf eines PC
wichtig und zu beachten, was ist selbstverständlich oder überflüssig?
• Carl H. spendet dem Computerclub einen 3-fach-USB-Hub.
• Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnologie warnte im Hamburger Abendblatt
vor Angriffen auf den PC. „Aktuell weist die weit verbreitete Präsentationssoftware
Microsoft Powerpoint eine Sicherheitslücke auf, die es Angreifern ermöglicht, in einer Powerpoint-
Datei ein beliebiges Schadprogramm zu verstecken. Wird eine präparierte Powerpoint-
Datei per E-Mail verschickt und vom arglosen Empfänger geöffnet, aktiviert sich das
Schadprogramm. Dieses kann z. B. Benutzerdaten ausspionieren, Daten manipulieren oder
weitere Schadsoftware auf den PC laden, um so den Rechner fernzusteuern. Mit dem neuesten
Patch der 32.KW wurden wieder viele Sicherheitslücken geschlossen.“
• Ein Zahnrad auf einem Programm-Icon weist auf ein unverzichtbares Programmteil hin
(meist eine dll-Datei). Niemals löschen! Es wirkt wie ein Zahnrad im Getriebe: Fehlt es,
läuft gar nichts mehr! Sicherheitskopie aller dll-Dateien wird empfohlen!
• Memory-Sticks mit 1 MB Speicherplatz gibt es bei Pearl für 14,99 €, bei Saturn für 12 €.
• Um eine Datei unveränderbar zu erhalten, gibt es drei Möglichkeiten:
1. Datei auf CD brennen und in den Safe legen.
2. „Extras“ > „Dokument schützen“ > „Veränderungen“ oder „Kommentare“ oder „Formulare“
zulassen > „Codewort“ eingeben. Veränderungen bleiben erkennbar.
3. „Datei“ > „Speichern unter“ > „Extras“ > „Allgemeine Optionen“ > „Kennwort für Lese-
/Schreibzugriff“ und „Kennwort zum Aufheben des Schreibschutzes“ eingeben > „Speichern“.
Die Datei lässt sich nur mit Kennwort öffnen.
• Wie erzeuge ich „Smileys“? Siehe im Internet unter www.my-smileys.de
Logbuch 25; (10. August 2006); Abendrunde: Sommerpause
Logbuch 26; (24. August 2006), Morgenrunde
• Die Mitgliederliste auf der Homepage des CCB ist veraltet. Wir wollen sie ganz aus dem Internet
herausnehmen. Für die interne (nicht veröffentlichte) Liste entwirft Carl H. einen
neuen Fragebogen.
• Rolf K. hat eine alte Festplatte in einen neuen PC eingebaut. Der PC erkennt die Festplatte
nicht (zu alt?). Wahrscheinlich fehlt der richtiger Treiber.
• Im Hamburger Abendblatt waren Artikel über die „Entwicklung des PC“ und „Lieblingsseiten
im Internet“ erschienen. Die empfohlene Seite „earth-google.de“ entspricht nicht den
Erwartungen.
• Empfiehlt sich der Umstieg auf Apple? Es soll zwar sicherer als Microsoft laufen und ist
hauptsächlich für grafischen Bedarf gedacht, ist aber ein anderes Betriebssystem, so dass
man sich umgewöhnen und viel lernen muss.
• Das neue Betriebssystem VISTA von Microsoft soll Mitte 2007 auf den Markt kommen.
Die Erfahrung mit früheren Systemen zeigt, dass meist viele Macken drin sind, deren Beseitigung
den Erstnutzern überlassen werden. Zeit lassen!
• Problem: Ein Bild aus einem Format in ein anderes konvertieren. Lösung: Aus dem Bilderverzeichnis
das Bild mit linker Maustaste markieren, mit rechter Maustaste „Öffnen mit ...“
und „Windows-Bild- und Faxanzeige“ auswählen. In der Fußleiste mit „Speichern unter ...“
den gewünschten Dateityp auswählen. Aber: Das Format JPG braucht den wenigsten Speicherplatz,
GIF dem gegenüber den 1,7 fachen, PNG den 11 fachen, TIFF und BMP den 15
fachen.
• Um Dias auf CD/DVD zu bringen, müssen sie digitalisiert werden. Das geschieht mit einem
Dia-Scanner, den es in brauchbarer Qualität schon für gut 100 Euro gibt. Wer sehr gute
Ausflösung braucht und viele Dias scannen will, muss dagegen mehrere Hunderter auf den
Tisch legen. Das Dia-Scannen ist sehr zeitaufwendig (1 Bild in ca. 2 Minuten)
• Ein Icon auf dem Desktop soll geändert werden: Altes Icon mit rechter Maustaste anklicken,
„Eigenschaften“ > Karteikarte „Verknüpfung“ > „Anderes Symbol“ und gewünschtes Symbol
aussuchen, „OK“.
• Das Programm TWEAK POWER bereinigt den PC ziemlich rigoros. Man sollte schon aufpassen,
welche Häkchen man setzt, um nicht hinterher unliebsame Überraschungen zu erleben.
Logbuch 26; (24. August 2006), Abendrunde: Sommerpause
Logbuch 27; (7. September 2006); Morgenrunde
• Carl H. hat bei AOL und bei der Uni Ulm Flashfilme (Format „.swf“) gefunden, kann
sie jedoch im Augenblick nicht verarbeiten, da er auf seinem PC mit WINDOWS 2007 Beta
arbeitet und dies nicht mit älteren Versionen kompatibel ist.
• Um eine Fotomontage zu erstellen, sollten Fotos zunächst mit PICTURE PUBLISHER be
arbeitet und dann mit WORD zusammengestellt werden.
• Smart-Media-Chips für Digitalkameras werden nicht mehr hergestellt, Restexemplare sind
noch im Internet erhältlich und sollten bald beschafft werden. Heute sind SD-Chips gebräuchlich
und preiswert.
• Auf DVD aufgespielte Videos müssen „finalisiert“ (abgeschlossen) werden, sonst lassen sie
sich nicht über den Fernseher ansehen.
• RW-DVD sind schon für 3,99 € / 5 Stück erhältlich. Immer RW verwenden!
• Mit dem Programm ULEAD (bei Pearl für 3,99 €) lassen sich Kurzfilme von der Digitalkamera
bearbeiten und es lassen sich CD/DVD´s kopieren.
• Zum Scannen von Dias sollte man lieber einige Euro mehr für einen guten Scanner investieren.
Ein Scanner mit 1800 dpi ist schon für 66 € zu haben, einer mit 3600 dpi kostet etwa
109 €. Pro Dia muss man allerdings mit 2 ½ Minuten Zeitaufwand rechnen.
• Mit dem Programm PRINT KEY kann die Darstellung auf dem Bildschirm ausgedruckt
werden. Bei Bedarf kann man es in den Autostart - Ordner einstellen.
• Ungelöstes Problem: Umwandeln einer pcd-Datei in eine jpg-Datei.
• Carl H. erläuterte, was ein Wiederherstellungspunkt bewirkt, wie er gesetzt und eine
Änderung, die danach erfolgte rückgängig gemacht werden kann.
Logbuch 27; (7. September 2006); Abendrunde:
• Hans-Dieter E. berichtete über seine Erfahrungen mit Tastaturen in z.B. türkischen Internet-
Cafes. Die meisten Buchstaben sind auf den türkischen Tastaturen an der gleichen Stelle wie
auf den deutschen, aber einige der besonders im Internet wichtigen Zeichen sind an anderer
Stelle oder gar nicht zu finden.
• Je voller die Festplatte ist, umso langsamer reagiert der PC. Daher aufräumen: „recent“,
„temp“ und „windows temp“ leeren!
• Rose D. führte ihren Film über das Barsbütteler Sommerfest vor und erntete dafür großen
Applaus. Sie wird ihn auch auf der Halbjahresversammlung des Bürgervereins zeigen.
Logbuch 28; (21. September 2006); Morgenrunde
• Eine Neuinstallation von IRFANVIEW bringt die Beschriftung und die Hinweise in englisch,
die Sprache (engl. „language“) lässt sich aber auf „deutsch“ umstellen.
• Dateien mit der Endung „.pcd“ lassen sich nur mit MAGIX öffnen. Diese Dateien können
aber unter FOTO MANAGER, COREL PAINT oder PICTURE PUBLISHER in z. B. „.jpg“
umbenannt werden.
• Der CCB hat sich 33 Hefte „kurz und bündig“ mit verschiedenen Themen rund um den PC
beschafft, sie sind gegen Unterschrift ausleihbar.
• Die in der vorigen Morgenrunde erwähnten Dia-Scanner sind am günstigsten bei Saturn zu
haben. Beachte: In der Fotoabteilung!
• Der CCB hat das Programm NERO 7 PREMIUM gekauft. Zum Brennen sollte man
CD/DVD±RW benutzen, da sie sich mehrfach beschreiben lassen.
• Die zum Buch-Duden gelieferte CD lässt sich nicht zur Autokorrektur im PC verwenden.
Microsoft liefert aber ein Download für Autokorrektur auf PC. – Die Buchhandlung Weiland
gewährt bei Rückgabe eines älteren Dudens 4,- € Ermäßigung bei Kauf eines neuen.
• Für den Drucker Canon 4100 gibt es Ersatz-Tintenpatronen. Dabei muss jedoch auch der
Chip an der Patrone mit getauscht werden!
• Bei TweakPower (edata@tiscali.de) gibt es ein neues Programm zum Auffinden von Dubletten
(doppelt vorhandenen Programmen) im PC.
• Ausdrucke von digitalen Fotos erhält man günstig und schnell in verschiedenen Geschäften
(Lidl, Staples, Foto-Horst, Rossmann), direkt vom Kamerachip oder Memory-Stick.
• Bei Microsoft kann man seinen PC überprüfen lassen, ob er für das neue Betriebssystem
VISTA geeignet ist. Es werden 20 bis 200 GB freier Speicherplatz benötigt, und manche
Anwendung funktioniert darunter nicht! Hände weg!
• Dierk H. führte ein neues PC-Spiel vor: Lage von Hauptstädten.
• Christine B. zeigte mehrere Tricks auf dem PC: Ausdruck von Foto-Kontaktabzügen,
Zeilennummerierung von Texten, Sichtbarmachen aller Zeichen, Rücksprung zu Änderungen,
Änderungen nachverfolgbar machen und Wörter zählen.
Logbuch 28; (21. September 2006); Abendrunde: Zugänge zum Internet
• Herr André Studt zeigte die Möglichkeiten auf, ins Internet zu gelangen: Modem, ISDN,
DSL oder Kabel. Sein Vortrag ist auf seiner privaten Homepage ( www.studt-hh.de ) zu finden.
Logbuch 29; (5. Oktober 2006), Morgenrunde
• Die Mitgliederliste auf der Homepage des CCB war unvollständig und total veraltet. Wir
wollen sie durch eine neue mit Fotos ersetzen, die aber nicht ins Internet gestellt werden
soll. Die Fotos wurden auf den letzten Treffen des CCB gemacht und wurden heute von uns
bearbeitet. Zunächst berieten wir über die Form, in der die Liste aufgebaut werden sollte.
Wir entschieden uns für die Darstellung im Word-Format mit den Namen der Mitglieder auf
den einzelnen Bildern. Es sollten u. E. 3 x 4 Bilder auf eine DIN A 4-Seite gestellt werden.
Beim Bearbeiten der Fotos hatten wir Schwierigkeiten mit Fotos aus Kameras mit verschiedenen
Pixelzahlen, die wir jedoch durch gemeinsame Beratung und gegenseitige Hilfe
schließlich beheben konnten. – Die Papierliste mit den Fotos liegen auf den Clubtreffen aus
und können dort vor Ort von den Mitgliedern auch auf Memory-Stick als Software herunter
geladen werden.
• Nochmals kam der Hinweis, dass beim Wechsel der Tintenpatronen am Drucker CANON ip
4200 der Chip von der alten auf die neue Patrone umgesetzt werden muss, sonst funktioniert
nichts.
Logbuch 29; (5. Oktober 2006), Abendrunde: Mitgliederliste, PC-Reparatur
• Wir beschäftigten uns nochmals mit dem richtigen Zuschnitt der Bilder für die Mitgliederliste
des CCB. Dabei brachte Heribert P. das Beispiel, das er für eine Schülerdatei erstellt
hatte. In die vorhandenen vorbereiteten Felder lassen sich Fotos mit verschiedenen Pixelzahlen
einsetzen, die dann das Format ausfüllen. Das Foto muss nur vorher auf den richtigen
Ausschnitt zugeschnitten sein. In ein weiteres Feld daneben lassen sich Daten (Namen, Anschrift,
Telefonnummer, E-Mail-Anschrift o. ä.) einsetzen. Dies Feld lässt sich allerdings
nicht mit einer Excel-Liste koppeln und automatisch erstellen, es muss schon von Hand eingegeben
werden.
• Albert Bahnsen hatte einen defekten PC mitgebracht, damit an diesem Beispiel gezeigt werden
sollte, wie bei der Fehlersuche vorzugehen ist. Leider hatte dieser PC ein defektes Netzteil,
so dass das Gerät keinerlei Reaktionen zeigen konnte und somit weitere Fehler nicht
feststellbar waren. Wir mussten uns damit begnügen, eine Fehlersuche mit Worten zu beschreiben:
1. PC vom Netz (220 V) und ggf. vom Telefonanschluss trennen und öffnen.
2. Alle Steckverbindungen prüfen und festdrücken.
3. Alle Platinen auf festen Sitz prüfen und festdrücken.
4. PC ans Netz anschließen und einschalten. Vorsicht, Spannung!
5. Wenn der PC noch nicht läuft, wieder ausschalten und die Platinen
(Grafik-, Speicher- u. ä. -Platinen entfernen).
6. Platinen nach und nach wieder einsetzen und jedes Mal erneut probieren.
7. Wenn auch jetzt noch kein Erfolg eingetreten ist, die Knopfzelle für den BIOS-Baustein
für etwa 30 Sekunden entfernen und wieder einsetzen.
8. Wenn der PC nun noch nicht läuft, ist fachmännische Hilfe gefragt!
Logbuch 30; (19. Oktober 2006): Morgenrunde
• Die Fotos der Mitglieder des CCB wurden mit Namen ergänzt.
• Auf dem PC sollte nur ein Brennprogramm aktiviert sein, sonst gibt es leicht Fehler.
• Eine Fotoserie, die mit MAGIX erstellt wurde, sollte auch mit dem in MAGIX enthaltenen
Brennprogramm gebrannt werden. Dabei nicht auf „HDTV“ brennen sondern auf „TV“ oder
„PC“.
• Es empfiehlt sich, das zur Kamera gelieferte Bearbeitungsprogramm zu verwenden und
nicht auf andere zu wechseln. Wenn es auch einer gewissen Einarbeitungszeit bedarf, ist das
Programm doch auf die Kamera eingestellt und liefert optimale Ergebnisse. Vorteilhaft ist
es, den Kamera-Chip zum Überspielen auf den PC nicht aus der Kamera herauszunehmen,
sondern die Kamera mit einem USB-Kabel an den PC anzuschließen.
• Beim Zuschneiden eines Bildes sollte man im Hinblick auf eine verzerrungsfreie, formatfüllende
Wiedergabe ein bestimmtes Seitenverhältnis beibehalten. Kleinbildaufnahmen haben
das Verhältnis 2 : 3 (24 x 36 mm), ähnlich sind auch die Formate für Fotopapier (7 x 10 cm,
9 x 13 cm, 10 x 15 cm, usw.). Der Fernsehschirm teilt sich im Verhältnis 4 : 3 bzw. 16 : 9.
Beim Verändern des Bildausschnittes sollte man unbedingt nur die Ecken-„Anfasser“ diagonal
verschieben, weil sonst das Bild verzerrt wird.
• Das Programm NERO 7 PREMIUM kann viel mehr als die bisherigen Versionen: InternetTelefonie,
Verwalten von Mediadateien, Video-Aufnahme und -Bearbeitung, Dateiensuche,
Musikbearbeitung, Gestalten von Labels, Fotobearbeitung, Dateisicherung und natürlich
CDs und DVDs brennen!
• Carl H. hat für die Mitgliederdatei in EXCEL einen neuen Fragebogen entwickelt.
• Fotos, Dateien, Zeichnungen, die nach E-Mail-Versand unverändert beim Empfänger ankommen
sollen, verwandelt man vor dem Versand in eine pdf-Datei.
• Albert B. zeigte Bilder von seiner geführten Radtour durch die Camargue (Frankreich).
Logbuch 30; (19. Oktober 2006): Abendrunde: „Meine China-Reise“
• Rainer G. zeigte Bilder von der China-Reise, die er mit seiner Frau Ende März / Anfang
April 2006 gemacht hat. Die Reise dauerte 13 Tage und konnte trotz tages- und abendfüllenden
Programms nur einige wenige, aber umso beeindruckendere Highlights dieses riesigen
Landes zeigen. Die Zuschauer waren von den Fotos sehr angetan und spendeten reichlich
Applaus.
Logbuch 31; (2. November 2006); Morgenrunde
• Albert B. hat ein Lernprogramm für WORKS sowie ein Buch über „Fernsehen auf
PC“ in den Ausleihfundus eingestellt.
• Manche Brenner und Lesegeräte reagieren empfindlich darauf, je nachdem ob CD/DVD +
oder - R/RW eingelegt werden. Mitunter lassen sich mit + erstellte CD/DVD in – Geräten
(und umgekehrt) nicht abspielen.
• Auf Problembeschreibungen hat MAGIX relativ hilflos geantwortet, dass neuere Geräte und
Programme noch nicht berücksichtigt werden konnten. MAGIX bringt aber recht oft neue
Versionen seiner Programme auf den Markt.
• Beim Zusammenstellen einer Diaserie ist es vorgekommen, dass ein fremdes Dia mit geringer
Pixelzahl von MAGIX nicht angenommen wurde. Problem bitte weiter verfolgen.
• Die Computer-BILD bringt eine PC-Hilfe heraus, die bei Problemen recht hilfreich sein
kann. Die erste Ausgabe ist auf dem Club-PC aufgespielt und kann heruntergeladen werden.
• Rainer G. gab mehrere Tipps:
1. Bei PLUS gibt es einen Laser-SW-Drucker Lexmark E 120 n für 99 Euro
2. Medimaxx bietet einen USB-Stick 1 GB für 15 Euro
3. Tipps aus dem Hamburger Abendblatt:
3.1. Um Spam-Mails vorzubeugen, sollten an mehrere Adressaten gerichtete E-Mails stets in
Blindkopie verschickt werden. So sieht jeder Adressat nur seine eigene E-Mail-Adresse in
der Mail. Blindkopien werden verschickt, indem die E-Mail-Adressen in das Feld „BCC“
oder „Kopie“ eingegeben werden.
3.2. PC leistungsfähiger machen: Festplatten mit einem Fassungsvermögen von 300 GB
(min. 7200 rpm) sind ab 80 Euro erhältlich. Den Arbeitsspeicher (RAM) von 512 MB auf
1 GB zu erweitern kostet etwa 60 Euro.
3.3. Zwischengespeicherte Miniaturansichten können das Löschen eines Ordners im Computer
verhindern, in dem zuvor Bilddateien abgelegt waren. Daher empfiehlt es sich, im Explorer
über „Extras“ > „Ordneroptionen“ > „Ansicht“ den Menüpunkt „Miniaturansichten nicht
zwischenspeichern“ zu aktivieren. Dann lassen sich die Ordner vollständig löschen.
3.4. Durch eine Vorsorgevollmacht können Bürger einen anderen Menschen bevollmächtigen,
ihre Angelegenheiten zu besorgen, wenn sie durch Unfall, Krankheit oder Alter zu einem
späteren Zeitpunkt dazu selbst nicht mehr in der Lage sein sollten. In einem elektronischen
Register kann diese Vollmacht hinterlegt werden: www.vorsorgeregister.de.
3.5. Um schnell ins Internet zu gelangen, lassen sich in Windows XP Favoriten ins Startmenü
einbinden: Mit einem Rechtsklick auf den Button „Start“ wird das Menü „Eigenschaften“
geöffnet. Unter „Anpassen“ kann man dann die Option „Favoriten anzeigen“ aktivieren.
• NERO ist nicht nur ein Brennprogramm, sondern unterstützt alle Bereiche der Audio- und
Videobe- und verarbeitung. Wir wollen uns damit demnächst genauer befassen.
• Defragmentieren ist ein sehr diffiziler Vorgang. Man sollte dabei nicht am PC arbeiten und
alle im Hintergrund laufenden Programme deaktivieren.
• Windows spielt gerne Updates in den PC ein, ohne dass man davon etwas merkt. Wieviel
dort gelaufen ist, kann man feststellen: „Start“ > „Systemsteuerung“ > „Software“, dann in
der Kopfleiste „Updates anzeigen“ mit Häkchen versehen. Auf meinem PC sind innerhalb
der letzten 5 Monate 44 Updates verzeichnet!
• Das Programm TWEAK POWER ist ein „starkes“ Programm: Es passt das Boot-Screen an,
optimiert Netzwerk-Eigenschaften, Cache, Arbeitsspeicher und andere Hardware. Selbst der
Austausch von System- und Desktop-Icons ist möglich. Aussehen und Verhalten von
Taskleiste und Startmenü werden bei der Gelegenheit zurechtgetrimmt. Zudem erhöht das
kostenlose Tuning-Tool die Sicherheit. Dieses erstklassige Tool ist durchdacht in der Handhabung
und mächtig an Funktionen. Über die vertikale Menüstruktur hat man schnellen
Zugriff auf alle Bereiche. Erklärungen zu einzelnen Optionen in verständlicher Sprache machen
Tweak Power auch für Einsteiger nutzbar. Wie immer, wenn es an Eingriffe am Herzen
des Systems geht, ist Vorsicht angeraten. Mit Zusatz-Tools lässt sich Windows entrümpeln.
An zahlreiche Einstellungen, die man hier bequem tätigen kann, kommt man sonst gar nicht
- oder nur über Umwege - heran. Leider war die Beta-Version nur bis zum 31.10.2006 lizensiert
und funktioniert nun nicht mehr.
Logbuch 31; (2. November 2006); Abendrunde: WINDOWS 2007
• Hans-Dieter E. stellte die Beta-Version des neuen Windows-Betriebssystems OFFICE
2007 vor. Es ist für die Büroarbeit konzipiert und enthält die Betriebsprogramme INFO
PATH, ACCESS, EXCEL, OUTLOOK, PICTURE PUBLISHER und WORD. Die Darstellung
ist geändert worden, die Menüleiste enthält mehr Befehle, die oberhalb des Arbeitsfeldes
übersichtlicher angeordnet sind. Die Büroarbeit und der Management-Zugriff wird
dadurch einfacher, für unsere privaten Arbeiten scheint das Programm aber nicht unbedingt
erforderlich zu sein. Die Beta-Version ist noch bis Ende Juni 2007 lizensiert.
• Carl H. verteilte an alle anwesenden Clubmitglieder Fragebogen, mit denen der Einsatz
und die Nutzung des häuslichen Computers abgefragt werden sollen.
Logbuch 32; (16. November 2006); Morgenrunde
• Carl H. begann mit einem Einführungskurs in das Programm EXCEL. Er riet, beim
Erstellen einer neuen Datei dem „Kind“ zunächst einen Namen zu geben und darunter abzuspeichern.
Auch ein automatisches Speichern in relativ kurzen Zeitabständen ( z.B. 10 Minuten)
ist empfehlenswert, um die geleistete Arbeit festzuhalten („Extras“ > „Optionen“ >
„Speichern“ > Häkchen bei „Auto-Wiederherstellen-Info speichern alle ... Minuten“).
Vor Beginn der Arbeit sollte man sich ein grobes Bild vom Aussehen der Tabelle machen.
Die Tabelle lässt sich nun nach den jeweiligen Bedürfnissen einrichten (Überschrift, formatieren
[Schriftart, Schriftgröße, Zellen verbinden, zentrieren, Rahmen, einfärben], Zeilenund
Spaltenbeschriftung [Zeilenhöhe, Spaltenbreite]). Bei Bedarf können nun in den einzelnen
Feldern Rechenformeln eingegeben werden, wodurch bei Eingabe eines Wertes sofort
das berechnete Ergebnis angezeigt wird. Das ist besonders vorteilhaft, wenn mehrere Eingabefelder
und Rechengänge hintereinander geschaltet sind und man verfolgen kann, wie sich
die Änderung eines Wertes auf das Endergebnis auswirkt. Gleiche Eingaben (Werte oder
Formeln) lassen sich in weitere Felder kopieren, indem man die „Quell“-zelle markiert
(Rahmen um die Zelle) und den Punkt in der unteren rechten Ecke zu den angrenzenden, zu
füllenden „Ziel“-zellen zieht. Zweite Möglichkeit: Feld markieren, Kopieren, in der „Ziel“-
zelle einfügen. Eine „gelungene“ Tabelle kann für eine weitere Anwendung (z. B. Haushaltsbuch,
Reisekosten, Telefonbuch) vervielfältigt werden („Bearbeiten“ > Häkchen bei
„Blatt verschieben/kopieren“ und angeben, wohin kopiert werden soll). – Der Kurs wird
fortgesetzt!
• Auf den Clubtreffen des Computerclubs liegt die Mitgliederliste mit Fotos vor und kann von
den Mitgliedern auf Memory-Stick kopiert werden.
• Albert B. hat eine CD mit 8000 Vorlagen für Office (Word, Excel, PowerPoint, Outlook)
im Club zum Ausleihen bereitgestellt.
• Zum Einfügen von besonderen Zeichen in WORD sollte man unter „Einfügen“ > „Symbole“
> „Symbole“ oder „Wingdings“ suchen. Es gibt fast alles!
Logbuch 32; (16. November 2006); Abendrunde: PAINT-SHOP PRO
• Christine B. stellte uns das Programm PAINT-SHOP PRO vor:
PAINT-SHOP PRO ist die Komplettlösung für digitale Bildbearbeitung, mit der Vorlagen
bearbeitet und Vektorobjekte erstellt werden können.
Dazu muss man die Unterschiede zwischen Pixelgrafiken (Bitmaps) und Vektorgrafiken
kennen. Pixelgrafiken bestehen aus einer Vielzahl von einzelnen Bildpunkten (Pixeln). Jeder
dieser Bildpunkte besitzt eine Farbinformation. Den einzelnen Punkten werden Farben zugeordnet.
Die Darstellung eines Bildes besteht aus einer Vielzahl von Pixeln. Je kleiner das
einzelne Pixel ist, umso mehr Pixel werden für die Darstellung eines Bildes benötigt und das
Bild erscheint detaillierter. Die Anzahl der Pixel, in die eine Strecke von einem Inch/Zoll
(25,4 mm) zerlegt wird, wird als Auflösung bezeichnet. Die Maßeinheit ist dpi (dot per
inch). Ein Bild mit einer Größe von 1 Zoll x 1 Zoll und einer Auflösung von 100 dpi besteht
aus 100 x 100 Pixeln, also 10.000 Pixeln.
Beim Speichern eines Bildes muss jedes einzelne Pixel gesichert werden: Daher sind Bilddateien
sehr speicherintensiv.
Wird ein Bild nachträglich vergrößert, werden alle Pixel gleichmäßig skaliert, dies führt
aber zu einem Qualitätsverlust des Bildes. Wird nachträglich die Auflösung eines Bildes erhöht,
hat dies zur Folge, dass die Farbe der zusätzlichen Pixel aus den umgebenden Pixeln
errechnet wird. Diese INTERPOLATION führt nicht zur Verbesserung des Bildes, da keine
zusätzlichen Details eingefügt werden.
Vektorgrafiken unterscheiden sich von Pixelgrafiken dadurch, dass sie nicht aus einzelnen
Bildpunkten bestehen, sondern ihr Aufbau ist mathematisch definiert. Eine Linie besteht aus
einem Startpunkt, einem Endpunkt und dem entsprechenden Winkel. Gespeichert werden die
Start- und Endpunkte als Koordinaten (X,Y). Beim Verschieben oder Skalieren eines solchen
Objektes werden nur die Koordinaten verändert. Eine Gerade bleibt eine Gerade und eine
Kurve bleibt eine Kurve. Wählt bzw. maskiert man bei einer Pixelgrafik einen Bereich aus,
um ihn zu verschieben oder zu löschen, wird der Originalbereich durch die Papierfarbe ersetzt.
Der ausgewählte Bereich wird gewissermaßen aus dem Bild „herausgeschnitten“. Anders
beim Verschieben oder Löschen in einer Vektorgrafik, hier hat es keinen Einfluss auf
darunterliegende Objekte.
Das Programmfenster in PAINT-SHOP PRO besteht, wie von anderen Programmen bekannt
aus: Titel- Menue- und Symbolleiste, hinzu kommt eine Werkzeugleiste.
In Bezug zur Werkzeugleiste steht die Werkzeugoptionsleiste, das heißt je nach angewähltem
Werkzeug, werden in dieser Leiste die Parameter des momentan aktiven Werkzeugs eingestellt.
Diese kann mit F4 ein- oder ausgeblendet werden.
Standardmäßig befindet sich die Werkzeugleiste am linken Rand des Fensters. Über Ansicht/
Symbolleisten kann sie geöffnet oder geschlossen werden.
Ein weiterer Bestandteil der Programmoberfläche sind die verschiedenen Paletten, die
standardmäßig auf der rechten Seite des Programmfensters „angedockt“ sind. In unserem
Beispiel die „Material-“ und“Ebenenpalette,“ die beiden wichtigsten Paletten.
Mit dem Befehl DATEI/DURCHSUCHEN wird der Browser aufgerufen mit einer Windows-
Explorer ähnlichen Verzeichnisstruktur (STRG/B oder anklicken des Symbols in der Menüleiste
möglich). Das Aufrufen eines Bildes erfolgt in bekannter Form. Wird der Mauszeiger
kurz auf einem Bild platziert, werden die Bildinformationen angezeigt. Durch doppeltes Anklicken
wird das Bild im Programmfenster geöffnet.
Es besteht die Möglichkeit mehrere Fotos gleichzeitig aufzurufen für evtl. Vergleiche. Diese
lassen sich mit Hilfe der Fenstertechnik in unterschiedlicher Form darstellen, z. B. überlappend,
nebeneinander, untereinander etc. Auch die Darstellungsgröße o. ä. lässt sich über
diesen Menüpunkt verändern.
Besondere Möglichkeiten bietet die Arbeit mit EBENEN. Eine Ebene muss man sich als
einzelne durchsichtige Folien vorstellen, die exakt übereinander liegen. Jedem Bild, das als
„Hintergrund“ dargestellt wird, können weitere Ebenen hinzugefügt werden. Dies bietet den
Vorteil, Bildteile zu bearbeiten, ohne andere Bereiche zu verändern. Jede Ebene kann separat
bearbeitet werden. Die Ebenen können samt Inhalt zwischen verschiedenen Bildern ausgetauscht
werden.
In der Ebenenpalette werden die einzelnen Ebenen angezeigt und verwaltet. Ebenen sind ein
wichtiger Bestandteil der Bildmontage. Über ANSICHT- PALETTEN-EBENEN bzw. (F8)
kann man die Palette einblenden. Platziert man den Mauszeiger auf einer Ebene, wird der
Inhalt als Miniatur angezeigt.
Neben der Hintergrundebene gibt es diverse andere Ebenenarten wie z. B. Rasterebenen,
Vektorebenen und Maskenebenen
Über die Pull-down-Untermenüs und die Werkzeuge mit ihren entsprechenden Voreinstellungen
erschließen sich die Bearbeitungsmöglichkeiten dieses umfangreichen Programms
zur Bildbearbeitung.
Logbuch 33; (30. November 2006); Morgenrunde
• Bei Ingrid H. kommt beim Start stets die Meldung: „Program already installed“. Wir rieten
ihr, dies im Startordner der Registry zu suchen und zu ändern.
• Hans S. kann keine Diashow mehr mit MAGIX brennen. Wir rieten ihm, die Festplatte
zu defragmentieren, MAGIX zu löschen und neu zu installieren, die Anweisungen penibel
zu befolgen und letztendlich die Hotline bei MAGIX um Hilfe zu fragen.
• Friedrich S. hat zeitweise Schwierigkeiten, seinen Provider zu erreichen. Das kann an
Softwarefehlern beim Provider liegen oder schlicht an der Überlastung des Netzes.
• Rolf K. hatte beim Wechsel des Virenschutzprogrammes von Symantec nach
Kaspersky trotz ordnungsgemäßer Deinstallation noch viele Symantec-Dateien auf der Festplatte.
Da könnte vielleicht der Cleaner von TWEAK POWER helfen.
• Ingrid H. hat sich mit einer E-Mail, die dem Absender nach von einer Bekannten,
tatsächlich aber von Unbekannt kam, einen Trojaner eingefangen. Sie hat den Trojaner zwar
schnell im Griff gehabt, warnt nun aber dringend davor, vorschnell eine E-Mail zu öffnen.
• Unser Gast Helmuth F. hat sich einen Medion-PC gekauft und erkundigte sich nach verschiedenen
Fachbegriffen: WLAN-Excess-Point, Bullguard Internet Security, Firewire,
Firewall und Erwerb eines Betriebsprogramms.
• Er hatte bereits die Erfahrung gemacht, dass sein HP-Drucker mit drei Patronen (schwarz,
Farbe und Foto) geliefert wurde, die Fotopatrone aber nur anstelle der Schwarzpatrone eingesetzt
werden kann.
• Horst H. berichtete, dass bisher beim Einsetzen einer Austausch-Tintenpatrone der Chip mit
getauscht werden musste. Die führt bei unexaktem Aufkleben zu Schwierigkeiten. Besser ist
es, die Tinte aus der Austauschpatrone in die Originalpatrone umzufüllen. Demnächst
soll es auch die günstigen Austauschpatronen mit Chip geben.
• Datenträgerbereinigung bzw. Defragmentierung eines PC: „Start“ > „Programme“ > „Zubehör“
> „Systemprogramme“ > „Datenträgerbereinigung“ bzw. „Defragmentierung“. Die
Bereinigung läuft recht schnell, die Defragmentierung kann Stunden dauern!
• Albert B. machte auf die Rubrik „Fragen“ in der Zeitschrift ComputerBild aufmerksam.
Dort gibt es viele interessante Themen für Anfänger. Auch die beigefügten CDs bringen
oft nützliche Programme.
• Das Thema „Wechsel des Providers“ ergab eine längere Diskussion. Die Anbieter Arcor,
freenet, Alice und Kabel Deutschland bieten alle Dienste aus einer Hand zu günstigeren
Preisen als die Telekom.
• Carl H. hat beim Updaten von NERO 7 zwischenzeitlich abgebrochen mit dem Erfolg,
dass NERO nun bei ihm überhaupt nicht mehr funktioniert. Also: Geduld beim Updaten!
• NERO ist ein sehr umfangreiches Programm mit vielen verschiedenen Aufgabengebieten.
Wir sollten es hier mal ausführlich vorstellen. Wer? Wann?
• Den Verlauf der Updates kann man sich anzeigen lassen: „Start“ > „Systemsteuerung“ >
„Software“. In der Kopfzeile Häkchen setzen bei „Updates anzeigen“.
• Um bei Einwahl ins Internet eine andere Startseite zu erhalten: „Start“ > „Systemsteuerung“
> „Internetoptionen“. Unter „Startseite“ kann die anzuwählende Startseite eingegeben werden.
Logbuch 33; (30. November 2006); Abendrunde: Der saubere PC
• Carl H. referierte über die hard- und softwaremäßig Reinigung des PC.
Zunächst sprach der die Wartung an: Batterien nach Plan wechseln oder nach Bedarf? Batterien
können auslaufen und Geräte zerstören! Batterien wichtiger Geräte sollten nach Plan
erneuert werden! Im PC ist eine Batterie für das CMOS vorhanden. Alle 5 bis 8 Jahre muss
auch die gewechselt werden. - Bei Arbeiten im Computer unbedingt elektrostatische Entladungen
meiden (Körper zuverlässig mit der Masse des Gerätes verbinden).
Für die mechanische Reinigung/Wartung/Pflege braucht man einiges Werkzeug: Staubsauger
mit kleiner Düse, Druckluft, Q Tips, Zahnbürste, Holzstäbchen, Reinigungsspray,
destilliertes Wasser, saubere fusselfreie Tücher, RSD Armband, Schellen, Klebepads, Haftstreifen,
Schläuche, Kabelkanäle, diverse Werkzeuge, eventuell Ersatzbatterie. – Moderne
PC erzeugen beträchtliche Wärme, die durch teils diverse Lüfter abgeführt wird. Diese Lüfter
müssen regelmäßig gereinigt werden, damit sie ihren Dienst erfüllen können. (Gehäuse-
Lüfter: absaugen [Drehzahl durch Luftstrom nicht zu hoch werden lassen!], Netzteil-
Ventilator: nur von außen saugen, niemals Netzteil öffnen; CPU-Ventilator: absaugen und
mit Wattestäbchen Kühlflächen säubern; Grafikkarten-Ventilator: Grafikkarte vorsichtig herausnehmen,
auf Extra-Arretierungen am Steckplatz achten und mit Wattestäbchen säubern;
Festplatten-Ventilator: Schwierig zu säubern, weil Herausnehmen des Laufwerks nötig;
Chipsatz-Ventilator: vorsichtig mit Wattestäbchen säubern). – Auch die Maus ist schmutzanfällig.
Zum Säubern den Ring um die Kugel lösen und Abtaster und Kugel reinigen. – Den
Bildschirm mit Spezialreiniger säubern. Dabei Reinigungsmittel auf ein Tuch geben bzw.
sprühen. – Die Tastatur absaugen und mit fast trockenem Tuch reinigen. – Zum Reinigen
des Scanners keine Scheuermittel, kein Aceton, Benzol oder Tetrachlorkohlenstoff verwenden,
sondern Vorlagenscheibe mit einem milden streifenfreien Glasreiniger abwischen. Dabei
das Reinigungsmittel auf das Tuch geben, nicht direkt aufs Glas. Die Reinigung der
Glasunterseite kann problematisch sein und eventuell die Hilfe eines Fachmanns erfordern
(Hochspannung!).
Ordnung: Die Anschlusskabel sollten einerseits nicht in einem wirren Kabelsalat hinter
den Computer geworfen werden, andererseits nicht auf längeren Strecken parallel verlaufen
(„Übersprechen“ durch Hochfrequenz)
Speicherplatz: Auch das System muss von Ballast befreit werden! Temporäre Dateien löschen,
Registrierung von überflüssigen Dateien befreien, Programme löschen, doppelte Dateien
entfernen, Verlaufslisten leeren, Recent - Verzeichnis leeren, defragmentieren. Zum
Aufräumen eignet sich das Programm TWEAK POWER, zu beziehen gegen eine geringe
Schutzgebühr bei „tiscali“. - Startup aufräumen mit „msconfig“. Windows XP bringt eine
Autostart-Funktion mit, um Programme beim Hochfahren des Systems automatisch zu laden.
Das geschieht zum einen über den Ordner "Autostart" im Startmenü (unter "Alle Programme"),
zum anderen versteckt in der Registrierungsdatei. Einige Programme halten sich
für so wichtig, dass sie sich selbst in den Autostart eintragen. Das verzögert nicht nur den
Boot-Vorgang, sondern verlangsamt auch später die Arbeitsgeschwindigkeit von Windows,
da die Tools wichtigen Systemspeicher beanspruchen. Für einen Überblick der automatisch
gestarteten Programme eignet sich das Systemkonfigurations-Programm „Msconfig“ von
Windows. Um es zu starten, geben Sie im Startmenü unter "Ausführen" den Befehl "msconfig"
ein. Wechseln Sie dann zum Register "Systemstart". Hier finden Sie alle automatisch
geladenen Programme. In der Spalte "Pfad" steht, wo sie auf der Festplatte gespeichert sind.
Deaktivieren Sie die Einträge, die von Anwendungen wie etwa dem Real Player, Apple
Quicktime oder Nero stammen. Die Einträge von Windows sollten Sie nicht anrühren. Starten
Sie dann den Computer neu. Beim Neustart erscheint automatisch ein Fenster. Hier setzen
Sie ein Häkchen vor "Meldung nicht mehr anzeigen und dieses Programm beim Windows-
Start nicht mehr starten" und klicken auf "OK".
Achten Sie auch auf das Umfeld des Computers. Der Computer sollte nicht an der Heizung
und nicht direkt in der Sonne stehen. Hochleistungscomputer produzieren reichlich Eigenwärme.
Der Computer muss genug Luft zum Kühlen bekommen. Verdeckte Lüftungsschlitze
oder Einbau in ein enges Schrankfach führen schnell zur Überhitzung und vielleicht sogar
zum Totalausfall. Unnötige Staubbelastung vermeiden. Die Stromversorgung erfolgt am
Besten über eine gesonderte Blitzschutz- bzw. Überspannungsschutz - Steckdose, die nicht
für den übrigen Haushalt gebraucht wird (z. B. Lampe, Staubsauger o. ä.).
Logbuch 34; (15. Dezember 2006); Morgenrunde
• Albert B und Erich H. haben aus Bauteilen mehrerer defekter PCs einen lauffähigen
Computer „gebastelt“.
• Das Hamburger Abendblatt empfahl, Daten auf einer Festplatte und nicht auf CD zu archivieren.
CDs können schon nach einem Jahr unlesbar sein, weil die aus Polycarbonat hergestellten
CD-ROMs einem Zersetzungsprozess unterliegen. Es kommt dabei aber stark auf die
Lagerung an (kühl, trocken, staubfrei). Sind die Daten auf Festplatte unbegrenzt haltbar?
• Auf der Festplatte sollte eine gewisse Ordnung eingehalten werden. Keinesfalls sollten Programme
und eigene Dateien miteinander vermischt werden. Es empfiehlt sich, alle selbst erarbeiteten
Dateien (Schreiben, Tabellen, Fotos, Musik, Videos u.ä.) in einem eigenen Ordner
„Eigene Dateien“ (oder auch „AAA-Dateien“, damit er im Verzeichnis ganz oben steht) abzuspeichern.
Für ein Backup seiner Dateien, braucht der Nutzer nur auf diesen einen Ordner
zuzugreifen und nicht überall im PC suchen.
• Für Multifunktionsgeräte zum Drucken, Scannen und Kopieren sollten mehr als 100 Euro
ausgegeben werden, empfiehlt die „PC-Welt“ nach einem Test. Bei Modellen unter 100 Euro
ließen Qualität und Drucktempo teilweise stark zu wünschen übrig. Bei längerem Nichtgebrauch
verstopften Druckköpfe, Kartuschen wurden nicht mehr erkannt und Tasten waren
defekt.
• Eines unserer Mitglieder empfahl, für den PC eine „Patientenverfügung“ zu entwerfen. „Bei
erwartungsgemäß tödlichen Defekten keine lebensverlängernden Maßnahmen (Ersatzteile),
sondern Sterbehilfe (Elektroschrott)“.
• Harald E. führte sein Navigationsgerät TomTom vor und erläuterte Bedienung und Update.
• Fachbegriffe aus der Computerwelt werden bedarfsweise in „Computer-Bild“ erläutert.
Auch ein Fachwörter-Lexikon, erhältlich in der Computer-Abteilung von Fachmärkten, ist
sehr hilfreich.
• Horst Hennig zeigte uns, wie man ein in Word eingefügtes Bild mit Hilfe der Grafik-
Menüleiste bearbeiten kann, ohne auf Bildbearbeitungsprogramme zugreifen zu müssen. Mit
der Grafikleiste kann das Bild zugeschnitten, in Helligkeit und Kontrast verändert und dem
Text angepasst werden.
• Die Computer-Entwickler arbeiten an einer Möglichkeit, die Maus zu ersetzen. Das kann
über berührungsempfindliche Bildschirme (Touchscreens) erfolgen, wie sie heute schon
z. B. an Geldautomaten eingesetzt werden. Eine weitere Alternative ist die „berührungslose
Erfassung von nicht-verbalen Eingaben des Anwenders“ (Videotracker), die auf Kopfnicken,
Augenzwinkern oder Handbewegungen reagieren. Teure Nullserien gibt es schon für
Schwerbehinderte. Doch auch die Maus wird weiterentwickelt. Auf dem neuesten Stand ist
die „MX Revolution“ von Logitech.
• Horst Hennig hat mit seiner Digitalkamera einen Videoclip aufgenommen, Ton und Bild im
PC getrennt und die Tonspur separat abgespeichert.
• Wie viele Bilder passen auf eine Speicherkarte?
Größe der Speicherkarte
512 MB 1 GB 2 GB 4 GB 8 GB
4 MP 225 446 892 1784 3568
5 MP 145 279 558 1116 2232
6 MP 136 265 531 1062 2124
7 MP 129 255 513 1031 2072
8 MP 122 245 495 1000 2020
10 MP 107 222 453 922 1879
• Viele interessante Informationen über die Hintergrundarbeit des PC erfährt man in der Ereignisanzeige,
unterteilt nach „Anwendungen“, „Sicherheit“ und „System“: „Start“ > „Systemanzeige“
> „Verwaltung“ > „Ereignisanzeige“.
• Horst H. erklärte, wie er Bilder in den Text einer E-Mail einfügt.
• Rainer G. hat ein Problem: Wie vermeidet man in einer E-Mail den doppelten Zeilenvorschub
bei Betätigen der Return-Taste? Die Teilnehmer rieten, unter „Google“ nachzusehen.
Logbuch 34; (15. Dezember 2006); Abendrunde: Weihnachtsfeier
• Heute fand die Weihnachtsfeier des Computerclubs statt. Bei Kerzenlicht genossen wir die
mitgebrachten Köstlichkeiten und hörten einige weihnachtliche Gedichte und Geschichten.
Logbuch 35; (28. Dezember 2006); Morgenrunde
• Ein Wechsel von einem Provider zum anderen ist mit vielen Schwierigkeiten und Überraschungen
verbunden. Es gibt Lieferengpässe bei technischen Zusatzgeräten, versteckte Einstellungen,
die nur mit aufwändiger Hilfe gefunden werden und unerwartete, regelmäßige
Kosten, weil das Netz der Telekom in Anspruch genommen und bezahlt werden muss. Deshalb:
Genau informieren und schriftlich bestätigen lassen!
• Dierk H. stört, dass beim Starten des PC verschiedene, sehr bithaltige Programme geladen
werden, obwohl sie meist nicht gebraucht werden. Dies lässt sich im Startmenü (Autostart)
unterbinden.
• Beim Anklicken von GOOGLE, eBay oder anderen Suchmaschinen wird das Profil der Nutzer
festgehalten und für Werbung benutzt. Einerseits sind diese Suchmaschinen sehr nützlich,
aber man darf sich dann auch nicht über unerwünschte Werbung (Direct Mailing) wundern.
(Wie könnten die Provider sonst so gut leben?)
• Siegfried L. konnte das Programm TURBO LISTER (Verkaufsanzeige für eBay offline
erstellen) nicht von seinem PC entfernen. Löschen über „Systemsteuerung“ > „Software“ >
„Ändern/Entfernen“ war wirkungslos. Empfehlungen: TWEAK POWER oder über „Start“ >
„Ausführen“ > „Öffnen: regedit“. Aber Vorsicht, dass man dabei nicht andere Programmteile
beschädigt. Rückfragen bei eBay hatten relativ wenig Erfolg, weil immer wieder andere
Sachbearbeiter am Apparat waren und der Beratungsverlauf anscheinend nicht dokumentiert
wird.
• Auf die Anfrage von Albert B., ob das Programm und der Verlauf der Clubtreffen so in
Ordnung ist oder geändert werden sollte, gab es keine Reaktionen. Also weiter so!
• Das Programm NERO 7 PREMIUM ist auf dem Club-Computer installiert. Bei der Registrierung
gab es Schwierigkeiten, weil irrtümlich eine falsche Registrierungsnummer angemeldet
worden war.
• Udo W. möchte eine DVD abspielen, sein PC hat aber nur ein CD-Laufwerk. Wir empfahlen
ihm, entweder den PC von CD auf DVD aufzurüsten (DVD-Brenner ca. 80 €) oder
Bildauflösung
der Kamera
sich einen billigen DVD-Player (ca. 30 €) anzuschaffen und die DVD im TV-Gerät anzusehen.
• Horst H. hat auf dem PC seine Lebenserinnerungen auf ca. 30 engbeschriebenen Seiten
zusammengestellt. Da er durch Kriegseinwirkungen keine Fotos mehr von seiner Jugend in
Ostpreußen und von Kriegserlebnissen hatte, suchte er im Internet und fand dort mehr als er
je zu hoffen gewagt hatte.
• Rainer Graf warf die Frage auf, ob es Software zur Lösung von Sudoku-Rätseln gäbe.
Logbuch 35; (28. Dezember 2006); Abendrunde: Lustiges zum Jahresausklang
• Von mehreren Clubkameraden wurden kurze Filmsequenzen und Power-Point-Sketche gezeigt,
die uns teils zum Schmunzeln, teils sogar zum Lachen brachten.